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Wieder in OrdnungColin Meng · Rauenberg
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Keller · Ratgeber

Nach Wasser im Keller: So ordnen Sie den Raum Schritt für Schritt neu

Starkregen oder ein Rohrbruch – und plötzlich steht Wasser im Keller. Wenn das Wasser weg ist, beginnt die eigentliche Arbeit. Mit einer klaren Reihenfolge behalten Sie den Überblick.

Von · · 2 Min. Lesezeit

Wasser im Keller ist ein Schreck. Neben dem Schaden selbst steht man vor nassen Kisten, aufgeweichten Kartons und der Frage, was noch zu retten ist. Dieser Beitrag hilft beim Neuordnen nach der ersten Notfallphase. Für Trocknung, Elektrik und Bausubstanz sind Fachbetriebe zuständig.

Zuerst: Sicherheit und Versicherung

  • Strom: Betreten Sie einen gefluteten Keller nicht, solange Strom anliegen könnte. Im Zweifel die Sicherung ausschalten lassen.
  • Versicherung informieren: Melden Sie den Schaden möglichst schnell Ihrer Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung und fragen Sie, was Sie vor dem Wegwerfen dokumentieren müssen.
  • Fotos machen: Fotografieren Sie Wasserstand, betroffene Gegenstände und Schäden, bevor Sie etwas entsorgen. Notieren Sie, was beschädigt wurde – grob mit Alter und Kaufpreis.
  • Trocknung: Feuchte Wände und Böden sollten von einem Fachbetrieb beurteilt und getrocknet werden, damit sich kein Schimmel bildet.

Sichten mit drei Stapeln

Wenn der Raum betreten werden darf, hilft ein einfaches System:

  1. Trocken und unbeschädigt – kommt vorübergehend in einen anderen Raum.
  2. Nass, aber zu retten – wird gereinigt und getrocknet (z. B. Kunststoff, Metall, Glas).
  3. Nicht mehr zu retten – wird dokumentiert und nach Rücksprache mit der Versicherung entsorgt.

Bei durchnässten Polstern, Matratzen, Pappe und Papier ist eine Rettung oft schwierig. Erinnerungsstücke wie Fotos lassen sich manchmal noch trocknen – legen Sie sie einzeln und flach aus, ohne Hitze.

Den Raum neu denken

Wenn der Keller wieder trocken ist, haben Sie die Chance, ihn neu zu planen – und gleichzeitig vorzusorgen:

  • Nichts direkt auf den Boden: Regale mit mindestens 15–20 cm Bodenabstand.
  • Kunststoffboxen statt Kartons, gut verschlossen und beschriftet.
  • Wertvolles und Empfindliches nach oben – oder gleich in trockenere Räume.
  • Wichtige Unterlagen wie Verträge oder Zeugnisse gehören nicht in den Keller.
  • Einen Wassermelder am tiefsten Punkt anbringen – er kostet wenig und schlägt früh Alarm.

Fazit

Nach Wasser im Keller zählt die Reihenfolge: Sicherheit, Versicherung, Dokumentation – dann Sichten und Neuordnen. Beim Tragen, Sortieren und beim Aufbau eines hochwassersicheren Lagersystems unterstütze ich Sie gern.