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Wieder in OrdnungColin Meng · Rauenberg
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Garage · Saison

Garage winterfest machen: Platz für Auto, Reifen und Gartengeräte

Im Herbst wechselt die Garage ihre Aufgabe: Gartenmöbel und Rasenmäher gehen in die Winterpause, Schneeschaufel und Winterreifen werden gebraucht. Ein guter Moment, um alles neu zu ordnen.

Von · · 2 Min. Lesezeit

Die Garage ist der Raum mit den meisten Jobs: Parkplatz, Werkstatt, Gartenhaus, Fahrradständer und Lager in einem. Kein Wunder, dass das Auto im Herbst oft draußen bleibt. Der Saisonwechsel ist die beste Gelegenheit, das zu ändern – denn ohnehin wird vieles umgeräumt.

1. Erst die Fläche, dann die Dinge

Bevor Sie etwas umstellen, klären Sie: Was muss im Winter in die Garage? Meist sind das Auto, Fahrräder, Winterreifen oder Sommerreifen, Streusalz und Schneeschaufel. Messen Sie die Fläche ab, die das Auto zum Ein- und Aussteigen braucht – inklusive geöffneter Türen. Markieren Sie diese Zone gedanklich oder mit Klebeband am Boden. Alles andere ordnet sich um diesen Bereich herum.

2. Saisonwechsel bewusst planen

Gartengeräte, Liegestühle und Planschbecken gehen jetzt in die Winterpause. Sie dürfen nach hinten, nach oben oder in einen anderen Raum. Dafür rücken Schneeschaufel, Eiskratzer und Streumittel nach vorn – möglichst nah ans Tor. Eine einfache Regel hilft: Was Sie diese Saison brauchen, steht in Griffweite. Was pausiert, steht im Hintergrund.

3. Wände und Decke nutzen

Der Boden ist in der Garage der wertvollste Platz – er gehört dem Auto. Für fast alles andere gibt es Lösungen an Wand und Decke:

  • Lochwände oder Schienensysteme für Werkzeug und Gartengeräte
  • Wandhaken für Fahrräder, Leitern und Verlängerungskabel
  • Deckenregale für selten genutzte Kisten, etwa Campingausrüstung
  • Schwerlastregale an der Stirnseite für Boxen

Achten Sie darauf, dass schwere Dinge unten stehen und Regale fest an der Wand verschraubt sind.

4. Reifen richtig lagern

Reifen ohne Felge stehen am besten aufrecht und werden gelegentlich gedreht. Kompletträder mit Felge können liegend gestapelt oder an einem Felgenbaum bzw. an Wandhaltern aufgehängt werden. Ideal ist ein kühler, trockener und dunkler Platz – fern von Heizung, Öl und Lösungsmitteln.

5. Gefahrstoffe sicher verstauen

Farben, Öle, Benzin für den Rasenmäher und Pflanzenschutzmittel brauchen einen festen, gut belüfteten Platz: in einem verschließbaren Schrank oder einem hohen Regalfach, außerhalb der Reichweite von Kindern und nie direkt neben Heizgeräten. Bei der Gelegenheit lohnt ein Blick auf Haltbarkeitsdaten – eingetrocknete Farbreste oder alte Chemikalien gehören zum Wertstoffhof oder zur Schadstoffsammlung Ihrer Gemeinde.

6. Ein Platz für alles, was „nur kurz“ abgestellt wird

In jeder Garage gibt es Dinge, die auf dem Weg nach drinnen oder draußen hängen bleiben: Pfandflaschen, Pakete, Werkzeug vom letzten Projekt. Planen Sie dafür bewusst eine Ablagefläche nahe der Tür ein – etwa ein Regalbrett oder eine Kiste. So landet nicht mehr alles auf dem Boden.

Fazit

Eine winterfeste Garage braucht keine Perfektion, sondern eine klare Reihenfolge: Platz fürs Auto freihalten, Saisonales tauschen, Wände nutzen. Wenn Sie dabei zwei zusätzliche Hände gebrauchen können – gerade beim Tragen und Montieren –, melden Sie sich gern.